1. Tag:   Direktflug von Frankfurt nach Ulaanbaatar. Der Flug geht Übernacht und Ankunft am nächsten Morgen. Im Flugzeug wirst Du durch die Airline verpflegt.
 
2. Tag:   Ankunft in Ulaanbaatar am frühen Morgen und Flughafentransfer zum Hotel. Nachdem Du im Hotel eingecheckt und Geld getauscht hast, machen wir uns auf zur Stadtbesichtigung. Erster Stopp und auch die wichtigste Sehenswürdigkeiten von Ulaanbaatar ist das buddhistische Gandantegchenling-Kloster, kurz: Gandan-Kloster. Die größte Statue der Götting Janraisig ist rund 26 Meter hoch. Danach geht es zum Kloster des Tschojdshjin - Lama. Das Klostermuseum wurde zwischen 1904 und 1908 für Choijin Lama Luvsankhaidav, dem Träger des Staatsorakels und jungen Bruder des Bogd Gegeen VIII,  errichtet. Das Museum ist eines der schönsten in der Mongolei aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts.
Nicht weit davon entfernt und durch einen kleinen Fussweg zu erreichen, ist das Dshinggis Khan Denkmal auf den Suhkbataar Platz. Dshinggis Khan, ist in der Mongolei allgegenwärtig. Der Suhkbataar Platz ist der zentrale Platz in Ulaanbaatar. Nördlich von dem Platz befindet sich das Parlament und wir haben auch die Möglichkeit, die neu gestaltetet Statue des Gründers der modernen Mongolei – Suhkbataar – anzusehen. Sehr zu empfehlen ist das Kulturprogramm am Nachmittag. Du wirst Folklore mit mongolischen Musikinstrumenten und den berühmten Kehlkopfgesang hören. Es werden die mongolischen "Schlangenmädchen" auftreten und wir werden den klassischen Volkstanz sehen. Dein Guide ist Dir gerne behilflich, die Karten dafür zu besorgen (ca. 5 Euro).
 
3. Tag:   Wir verlassen Ulaanbaatar in Richtung Süden. Gleich nach der Ausfahrt aus der Stadt, empfängt uns die mongolische Steppe die dann, je weiter wir nach Süden kommen in eine Wüstenland-schaft übergeht. Wir werden nach altem mongolischem Brauch, an einem großen Ovoo anhalten um bei den Erdgeistern für eine gute Fahrt zu bieten. Ovoos sind in der Mongolei allgegenwärtig und fest im mongolischen Glauben verwurzelt. Die ersten 300 Km werden wir auf einer guten As-phaltstraße zurücklegen, um dann auf einer Pistenstrecke in das Naturschutzgebiet zu gelangen. Das Ikh Nartiin Chuluu Natur Reservat werden wir gegen Nachmittag erreichen und unser Lager aufbauen. Am Nachmittag werden wir dann noch eine kleine Wanderung in die nähere Umgebung unternehmen und mit Sicherheit die ersten Wildtiere beobachten können.
 
4. Tag:   Heute werden wir zu Fuß oder mit dem Pferd (Du benötigst keine besondere Reitererfahrung) in dem Natur reservat unterwegs sein. Die Wanderungen werden relativ früh starten, über Mittag gibt es eine kleine Rast und sich bis weit in die Dämmerung hinziehen. Es gibt Argali-Schafe, die am häufigsten zu sehen sind, daneben auch Sibirischer Steinbock (Capra sibirica) und eine Ar-tenreiche Vogelwelt auf den Exkursionen zu sehen. Drei Säugetier Forschungsprojekte werden hier von mongolischem und ausländischem Wissenschaftler betrieben. Sie sind Schwerpunktmä-ßig auf Argali-Schafe und Sibirische Steinböcke, sowie auf kleinen Raubtiere ausgerichtet wie Steppenfuchs (Vulpes corsac), Rotfuchs (Vulpes vulpes), Dachs (Meles meles) und Pallas Katze (Otocobolus manul). Es werden auch wissenschaftliche Daten von Luchs (Lynx lynx) und Wölfe (Canis lupus) sowie seine Beutetiere wie Wüstenrennmäuse, Springmäuse erfasst.
 
5. Tag:   Unterwegs mit Nomaden im Ikh Nartiin Chuluu Natur Reservat.
 
6. Tag:   Unterwegs mit Nomaden im Ikh Nartiin Chuluu Natur Reservat.
 
7. Tag:   Heute verlassen wir das Ikh Nartiin Chuluu Natur Reservat und fahren etwas weiter süd-lich in die Gobi hinein. Die Landschaft in der wir uns bewegen wird immer mehr zur Vollwüste. Die Vegetation zieht sich immer mehr zurück in vom Wasser begünstigte Ge-biete. Vereinzelt treffen wir auch Nomadenfamilien, die uns gerne zu einem Milchtee einladen.
 
8. Tag:   Wir erreichen die Region um das buddhistische Weltenergiezentrum „Khamar Hit“. Wir müssen erstmal unserer Nomadenfamilie suchen, bei der wir die nächsten Tage verbrin-gen werden. Weil Straßennamen und Hausnummern gibt es nicht in der Wüste und No-maden sind nicht immer fest an ihrem Wohnortgebunden. Wir machen uns bekannt und richten uns in der einfachen Jurtenbehausung ein. Den Rest des Tages werden wir mit Alltagstätigkeiten beider Nomadenfamilie verbringen. ;
 
9. Tag:   Heute werden wir das Kloster „Khamar Hit“ besuchen. Nach der Fahrt durch die Wüste, erreichen wir das Kloster Khamar. Es handelt sich dabei um das eigentliche Kloster und eine viel Zahl von religiösen Orten, die sich im Umfeld der Anlage befinden. Wir haben den gesamten Vormittag und Nachmittag Zeit um die einzelnen Orte aufzusuchen und zu besichtigen. Nördlich der Klosteranlage befinden sich einige größere Höhlen, die den Mönchen als Meditationshöhlen dienten und auch noch dienen. Hier verbringen die Mönchen 108 Tage in Meditation und Yogaübungen, die den Körper abhärten und für eine spirituelle Erweiterung des Körpers sorgen sollen. Das Kloster Khamar geht zurück auf eine Gründung um 1820 von dem in der Mongolei berühmten Mönch und Gelehrten Danzanravjaa. Das Kloster war ein wichtiges Zentrum der „rot Mützen“, eine eigenständige Richtung innerhalb des Buddhismus und war sitz einer der wichtigsten Gelehrten. Von dem Kloster agierten einige ausgesprochen Ge-sellschaftskritische Mönche, die vor allem gegen die starre Geschlechtertrennung in der Zeit predigten. Was eine, für diese Zeit, sehr kritische Gesellschaftliche Haltung war. Neben den buddhistischen Tempeln etablierte sich die erste Theaterschule, die 1830 er-öffnet wurde in dem Einzugsbereich des Khamar Klosters lag.
 
10. Tag:   Am Vormittag setzen wir unsere Besichtigung des Khamar hit‘s fort und werden einige kleinere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung des Klosters Besuchen. Wir haben auch ausreichend Zeit, das Leben im Kloster, mit den Mönchen und Besuchern auf uns wirken zulassen. Den Nachmittag verbringen wir bei unserer Nomadenfamilie.
 
11. Tag:   Bei der Nomadenfamilie. Mal sehen, was heute so zu erledigen ist.
 
12. Tag:   Bei der Nomadenfamilie. Mal sehen, was heute so zu erledigen ist.
 
13. Tag:   Heute fahren wir zurück Richtung Ulaanbaatar. Es geht den gesamten Tag durch die mongolische Grassteppe. Kurz vor Ulaanbaatar erreichen wir den Nationalpark Hustain Nuroo, mit seinen Przewalski-Pferden, oder Tahki. Am Abend kannst du eine ausgiebige Wanderung in dem Nationalpark machen um die Tahki Pferde zu sehen.
 
14. Tag:   Heute fahren wir zurück nach Ulaanbaatar. Nach der langen Zeit in der Steppe und Wüste, emp-fängt uns die Hektik der mongolischen Hauptstadt. Am Nachmittag, nachdem wir in das Hotel eingecheckt haben, hast du Zeit um in der Stadt unterwegs zu sein und um restliche Andenken an die Reise zu besorgen.
 
15. Tag:   Am Morgen wirst Du zum Flughafen gebracht und Du fliegst zurück. Der Flug ist direkt und dauert ca. sieben Stunden. In Frankfurt kommst Du am gleichen Tag gegen 14:00 an.
 
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